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Wie funktioniert die Osteopathie?

"Leben zeigt sich in Form von Bewegung".

Wann immer sich etwas bewegt, wissen wir, dass es lebt. Der menschliche Körper funktioniert aufgrund seiner Fähigkeit, Bewegungen auszuführen. Das gilt nicht nur für die Gelenke. Alle Körperstrukturen führen feine rhythmische, teils unwillkürliche Bewegungen aus. Das Herz schlägt kontinuierlich, die Lungen bewegen sich nach dem Atemrhythmus, der Magen vollführt peristaltische Bewegungen und Blut, Lymphe und Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit fließen entlang ihrer Bahnen.

Jede Struktur kennt ihre eigene Bewegung und ihren eigenen Rhythmus. "Stillstand ist Rückgang" sagt ein Sprichwort. Fließendes Wasser wird immer erneuert und bleibt gesund, stehendes Wasser wird trübe und zu einer Brutstätte für Mikroorganismen. Ein ähnlicher Vorgang vollzieht sich im Körper. Bereits ein kleiner Verlust an Beweglichkeit der Gewebestruktur kann deren Funktionen beeinträchtigen und zu Symptomen führen.

Es gibt drei Bereiche der osteopathischen Medizin:

• Parietale osteopathische Behandlungen (Bewegungsapparat)
• Viscerale osteopathische Behandlungen (innere Organe)
• Craniosacrale osteopathische Behandlungen (Schädel, Wirbelsäule, Becken, Membranöses System)

Diese Bereiche bedingen sich gegenseitig und werden als Einheit gesehen.